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Unnerstall unsere Geschichte

1. April 2011

Eröffnungswochenende

Anfang 2011

Neue Geschäftsräume

Die neuen Geschäftsräume werden bezogen.

1. Mai 2010

Spatenstich Dissen

Beginn der Bauarbeiten am neuen Standort.

1. Dezember 2009

Brandnacht Dezember 2009

Großbrand in der Tischlerei
Durch dieses Feuer wurde ein Großteil unserer Produktion durch das Flammenmeer vernichtet.

2007

In diesem Jahr wurde dann mit der Eröffnung unserer Ausstellung das 135-jährige Firmenjubiläum gefeiert.

2002

Betriebsfläche

Die traditionellen Tischlereiarbeiten können nur noch teilweise ausgeübt werden, denn der Treppenbau hat sich trotz mancher Konjunkturtäler zu einer überraschenden Erfolgsstory entwickelt. Gerade recht für Sohn Jens Unnerstall einzusteigen und gemeinsam mit den Eltern den Betrieb zu führen. Als Betriebstechniker und Tischlermeister hat er in Partnerbetrieben seine Kenntnisse erweitert und wird zum Motor einer weiteren Rationalisierung. Diese verschafft jene zusätzliche Leistungsfähigkeit, welche auch notwendig ist: Im Frühjahr 2006 trennt sich der Vertrieb vom Unternehmen und seitdem sind die Unnerstalls wieder auf sich allein gestellt, wie schon Generationen zuvor, jedoch weiterhin mit Treppenmeister als starker Know-How-Partner. Nach vorübergehendem Produktionsrückgang knüpfen wir mit einem Ausstoß von 30 Treppen monatlich bald wieder an frühere Spitzenauslastungen an und wollen innerhalb der nächsten zwei Jahre den Umsatz verdoppeln. Alles spricht dafür: Das Vertrauen von bisher über 3.000 zufriedenen Treppenkunden, und ein einsatzfreudiges Mitarbeiterteam, dem Qualität genauso ein Anliegen ist wie den Unnerstall-Generationen. 

„Auf inzwischen über 1.600 m² Betriebsfläche eine leistungsfähige handwerkliche Treppenproduktion in der Region."

1978

Jens Ernst Unnerstall

Übergibt Ernst-August an seinen Sohn Ernst Unnerstall. Dessen gründliche Ausbildung und die Erfahrung aus Innungsaufgaben, wie die des Obermeisters, bewähren sich in den wirtschaftlichen Umbrüchen des Tischlereigewerbes. Wir beginnen, uns auf bestimmte Arbeiten besonders zu spezialisieren wie die Türen-Renovierung. Der entscheidende Wandel beginnt jedoch 1992 mit dem Beitritt zur Treppenmeister-Partnergemeinschaft, einer internationalen Kooperation von handwerklichen Holztreppenherstellern. Unter dem Motto „Viele können mehr als einer“ profitieren wir von bahnbrechenden Erfindungen, von der gemeinsamen Entwicklungs- und Marketingabteilung und der Treppenmeister-Zentrale. Der Verkauf wird dem verschwägerten Vertriebsunternehmen übertragen und unsere stürmische Expansion wird von ebensolchen Erweiterungen der Produktionsanlagen begleitet.

1948

Erste Werkstatt von Unnerstall

In der Zeit des Aufbaues nach dem Kriege und nach dem Tod des Vaters übernimmt Ernst-August Unnerstall den Betrieb, inzwischen die dritte Unnerstall-Generation. Hobel und Stechbeitel sind nach wie vor im Einsatz, aber immer mehr Maschinen ersetzen bald die frühere mühsame Handarbeit in einer wiederum erweiterten Werkstatt. 
„Vor der Zufahrt zu unserer ersten Werkstatt und zum Wohnhaus. Opa und Oma sind noch immer wohlauf und nehmen rege Anteil am Geschick unseres Unternehmens“.

1923

Handwerkerfamilie Unnerstall

Ist mit Franz Unnerstall die nächste Generation an der Reihe. Das Geschäft wächst trotz der schwierigen Zeiten nach dem Krieg und der Weltwirtschaftskrise, und eine Werkstatt wird angebaut. Neben der Bautischlerei wird auch feiner Innenausbau gefertigt, nach der Devise „Von der Wiege bis zur Bahre“. Übrigens war damals eine Zeit, wo die Familienmitglieder nicht in der Firma mitarbeiten mussten, sondern mitarbeiten durften. Denn jeder war glücklich, überhaupt Arbeit zu haben. 
Die Handwerkerfamilie vor der eigenen Werkstatt: Von lins nach rechts die Eltern Wilhelm und Elisabeth Unnerstall, und die Söhne Franz, Heinrich, Josef und Kaspar Unnerstall.

1871

Bilder aus dem Handwerkerleben

Dieses Datum ist in unserer Familie als Gründungsjahr mündlich überliefert. Der junge Tischlermeister Wilhelm Unnerstall hat damals wohl bei Stumpe die Meisterstelle übernommen, um neben der Zimmerei eine Tischlerei einzurichten. 1880 heiratete er die Tochter des Hauses und verlegt sich immer mehr auf die Tischlerei. Schon damals sind Treppen gebaut worden, so im Wohnhaus, welche von der Handwerkskunst des ersten Unnerstalls zeugt.
„Im gleichen Jahr, als Wilhelm Unnerstall seine Anna Elisabeth heiratete, erschien im Verlag Winkelmann Berlin das Buch „Was willst du werden – Bilder aus dem Handwerkerleben“. So sah damals eine Tischlerwerkstatt aus.“

Vor 1800

Meister Stumpe

Auf der Placke, so hieß das älteste Gewerbegebiet von Wellingholzhausen, und so heißt noch heute die Querstraße, die zu unserem Betrieb und Wohnhaus führt. „Placke“ bedeutete früher „Flecken“. Vielleicht weist diese Ortsbezeichnung auch auf „Placken“ (sich "abplagen"). Denn hier waren schon seit Generationen viele Handwerker ansässig, so auch die Familie Stumpe, unser Vorgängerbetrieb. Dessen Zimmererkunst ist an wunderschönen Fachwerkhäusern noch heute zu sehen. 
„Unser Wohnhaus hat noch die Zimmerei Stumpe errichtet, vermutlich schon gemeinsam mit dem zukünftigen Schwiegersohn Wilhelm Unnerstall. Dass die Stumpes schon Generationen vorher als Zimmerer tätig waren, erkennt man am Firmenwappen der Stumpes, welches traditionell immer auf der Portalstütze eingeschnitzt wurde (ein Beispiel aus 1789).“